Hebammenpolitik 30.04.2015

Nehmen Sie die letzten 30 oder 50 Businesspläne, die eingereicht und geprüft wurden, machen Sie eineHebammenpolitik stiefmütterchen 2015 Quersumme der Einkünfte und eine Quersumme der Ausgaben, schauen Sie auf die Differenz und Sie haben einen aktuellen Wert der geforderten Ausgaben und möglichen Einkünfte. Aktueller geht nicht ! Wie viele Minister, Wirtschaftsweisen und Expertengremien brauchen wir zum Datensammeln und Präsentieren repräsentativer Daten ? Wer hält sich hier an welche Hebammen- Tatsachen und wer hält hier wen zum Narren ? Die Haftpflichtprämie für freiberuflich in der Geburtshilfe tätige Hebammen steigt im Juli erneut um über 20 Prozent auf 6.274,32 Euro ? Und da kommen einige Pflichtversicherungen hinzu…Die Versicherungswirtschaft erwartet eine durchschnittliche Beitragszahlung von ca. 15.000 Euro pro Freiberufler pro Jahr ? In meinem Businessplan, den der BfHd und die IHK geprüft und bewilligt hat, steht, dass ich bei Vollzeitbeschäftigung als freie Hebamme 22.400 Euro pro Jahr verdienen würde. Ein globaler Versicherungskonzern legte ihrer Prämienberechnung für meine Berufshaftpflicht pauschal ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 50.000 Euro zu Grunde. Als ich nachfragte und erklärte, in den letzten Jahrzehnten nachweislich nie ein solches Einkommen erwirtschaftet zu haben, bekam ich keine Antwort. Die Verhandlungen zur Gebührenordnung mit der GKV sind gescheitert, die Vorgaben sind untragbar, hebammenseitig unrealistisch, nonsens. In Deutschland wird offensichtlich ein klinischer Gesundheitsmarkt etabliert mit monopolistischen Tendenzen zum Wohle von Aktiengesellschaften unter dem Deckmantel der Sicherheit.

Hebammenpolitik minister

Im Juli gibt es noch weniger Versicherungs- Alternativen, noch weniger finanzierbare Versicherungs- Angebote für niedergelassene Hebammen, als vor fünf Jahren. Zu dem Zeitpunkt war laut Regierung die Versicherungswirtschaft intakt und den Befragten war nichts Sonderbares bekannt, obschon die Versicherer “das Risiko Hebamme mit Geburtshilfe ” scharenweise, wie Ratten das sinkende Schiff, verließen. Nun online casino spiele könnte mann den freien Hebammen durch Rentenversicherungsbefreiungsmöglichkeiten in der Existenz- Gründerzeit, so wie es bei anderen Berufen drei Jahre lang üblich ist, auf Antrag den Berufseinstieg erleichtern. Man könnte ihnen einen Sozialbeitrag bei der Krankenkasse auf Antrag einräumen, könnte sie als Geburtshelferinnen steuerbegünstigen, wie andere gGmbH`s und Krankenhausstrukturen auch. Man könnte Hebammen KFZ- Steuerentlasten, weil sie kilometerweit fahren, um Frauen bei Hausgeburten zu begleiten oder als Beleghebamme mit den Schwangeren in die Klinik fahren. Es wäre gesetzgeberisch machbar, Hebammen mit mehreren Angestellten von der Rentenversicherungspflicht freizustellen, wie übrige Unternehmer auch. Man könnte die BWG zur freiwilligen Versicherung machen, wie es die VBG beispielsweise bei besseren Beitrags- und Versicherungskonditionen ist. Eine Berufshaftplichtversicherung, die Piloten oder Fahrlehrer, Anästhesisten, ambulante Intensivpfleger oder Notärzte zahlen, wäre ein Schnäppchen, gegen das, was für hiesige, freiberufliche Hebammen heute als normal gilt. Ein staatlicher fonds, wie in einigen Ländern üblich, wäre für Geburtshelferinnen, die mit gesunden Müttern und normalen Kindern umgehen, eine Option. Es gäbe vielfältige Ansätze, den Hebammen das Leben zu erleichtern. Sind Sie sicher, dass unserem zuständigen Minister die Hebammen wirklich am Herzen liegen ?

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