Hebammenpolitik 30.04.2011

Für Hebammen, egal ob sie durch Fusionierung und/ oder anschließender betriebsbedingter Kündigung arbeitslos geworden sind oder als Junghebammen vergeblich einen annehmbaren Arbeitsplatz bzw. Arbeitsvertrag suchen: Bisher gab es die Möglichkeit, der ALG II- Falle durch Beantragung eines Gründungszuschusses erfolgreich zu entgehen. Das wird voraussichtlich in naher Zukunft, Dank unserer Regierung, nicht mehr so einfach sein. Momentan läuft gerade eine aktuelle E- Petition zur Verhinderung der folgenschweren Sparmassnahmen bezüglich des Gründungszuschusses, siehe: E- Petition 17456: Förderung der Aufnahme einer selbständigen Arbeit – Keine Kürzungen beim Gründungszuschuss https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=17456,

Und einen Vorzug dieses Zuschusses möchte ich noch anfügen, er ist rentenversicherungs- und steuerfrei und bietet die neunmonatige Existenzsicherung zum Aufbau einer freiberuflichen Hebammentätigkeit.  Vielleicht haben Sie zehn Minuten für die E- Petitiondsunterzeichnung Zeit, auch wenn Sie momentan nicht selbst betroffen sind. Wer weiss, was die Zukunft bringt. In der Hoffnung, dass er allen bedürftigen, mutigen und Jung- Hebammen erhalten bleibt, verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Liane Ullmann von
www.Beleghebamme.com