Hebammenpolitik 28.12.2013

Ein großes Problem der freiberuflichen Hebammen und Geburtshelferinnen ist, dass sie mit ständig steigendenHebammenpolitik rustikale Rose Ausgaben zu kämpfen haben. Gebührenanhebung hin oder her.

Sicher, wir haben eine Deflation bei den elektronischen Geräten und Elektrogeräten. Die meissten Werbungs- und Arbeitsmittel sind teuer geworden. Sei es Strom, Benzin und Fahrkosten. Die geforderten Abrechnungsprogramme zur Datenübermittlung,Wartungsverträge, das Papier und Porto werden teurer. Die Rentenversicherung und die BWG wollen immer etwas mehr. Die Arbeitslosenversicherung wird jährlich unübersehbar teurer. Der Posten der Berufshaftpflicht ist gewichtig.

Selbst die Wohnungsmieten, Heizkosten, die Verwaltungs- und Betriebskosten von Mietwohnungen haben die Tendenz, schneller zu steigen als die HGbO- Gebühren. Sie kennen das ja, selbst die Kanalabgabengebühren, Strassenbauabgaben, Abwassergebühren, Zwangsgebühr für Mülltonnen, Gewerbe- und Grundsteuer, Zweitwohnungssteuern für VW- Busse und Gartenlauben nebst Hundesteuer werden immer unverschämter. Der Erfindungsreichtum von Stadtverwaltungen ist unerschöpflich, ein neuer Gag war die Solarbank- Steuer 10 Euro pro Stück pro Monat in Essen. Auch haben sie versucht, Prostituierte pro Freier zur Steuerveranlagung zu bitten. Ende nicht absehbar.
Es sei nur erwähnt, dass diese finanzpolitische Praktik die Hebammen umbringt.
Das Hebammeneinkommen in Deutschland ist auf katastrophal niedrigem Niveau. Eine Geburtshelferin bekommt bislang einen Pauschalbetrag für einen Hausbesuch, egal wie lange sie bleibt und wieviel Arbeit anfällt. Das sind weniger 10 Euro Einkommen pro Stunde. Auch die Fahr- und Materialkosten sind gedeckelt und pauschalisiert.
Der Hebammenberuf ist trotz Gebührenanhebung nicht attraktiver geworden, denn das Einkommen rangiert weiterhin auf Mindestlohnniveau. Wir wissen, was kommt, fehlende Hebammen. Andere Länder haben diese Entwicklung schon hinter sich. Es ist nichts Neues, alles schon mal dagewesen. Interessieren Sie sich, für das… was danach kam ?