Hebammenpolitik 28.09.2013

Der Europäische ÜBERLEBENSKAMPF FREIBERUFLICHER Hebammen geht weiter. Hierzulande betroffen Sind freieHebammenpolitik schwarze Berberitze Beleghebammen, Geburtshaushebammen, Hausgeburtshebammen. Und die Mehrheit der Bevölkerung hat keine wirkliche Ahnung, was hier passiert.

Jede Hebamme hat ihre ganz eigenen Qualitäten, allen gemein ist ihre unglaubliche Duldsamkeit bzw. Anpassungsfähigkeit, die diesen qualifizierten Frauen seit Jahrhunderten in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht nicht immer zum Guten gereicht. Die Hebammen sind durch die wiederholten Missbrauchs- und Ausnutzungsstrategien kommerzieller Art vorgewarnt und zurückhaltender geworden. “Ach, schon wieder so eine Firma…”, gab eine Hebammenkollegin zurück, als sie mein T- Shirt beim Hebammenstreik sah, siehe: http://www.lokalkompass.de/essen-west/politik/hebamme-liane-ullmann-setzt-sich-ein-mit-hebammenverzeichnis-und-hebammenpolitikcom-m231449,51148.html

Selber machen ist eine Lösung, vielleicht eine bessere, als frustriert aufzugeben oder sich an Mächtige anzuschmiegen. Die dahinterstehende Motivation schwankt von Lust und Lebensfreude bis zur Notwendigkeit und Existenznot, von Hebamme zu Hebamme. Jede Hebamme ist dazu qualifiziert, für das einzustehen, was sie für richtig hält.

Ohnmächtig werden geht immer, selber machen auch. Es ist keine Kunst, Hebammen das Leben leichter zu machen, einen Verein oder einen n.e.V. zur Gewichtung der Hebammeninteressen zu gründen, ein kostenloses www.Beleghebammenverzeichnis,com für freie Hebammen zu etablieren oder fünfzig geburtenwillige niedergelassene Hebammen zu finden, um einen neuen Berufshaftpflicht- Versicherungsvertrag aufzusetzen. Die Beziehungen sind da, der gute Wille auch…auf Hebammenseite.

Stattdessen besiegen große kleine Hebammenvereine gerichtlich, wie beispielsweise am 06.09.2013 in Berlin. Diese führungsinternen Machtkämpfe ggf. mit Mitgliedsbeiträgen von Hebammen zu finanzieren, provoziert Unverständnis. Der Fakt selbst ist für aussenstehende Hebammen nicht nachvollziehbar, haben sie doch gravierende andere Probleme.

Wie sollte Hebammenpolitik aussehen? Die Wunschlisten der praktizierenden Hebammen sind lang. Diese mit den vorhandenen Geldmitteln abzuarbeiten, eine Stiftung für bedürftige Hebammen vereinsübergreifend einzurichten und die Versicherungs- und Einkommensverhältnisse langfristig zu verbessern wäre ein wünschenswertes Ziel. Diese gewünschte Übereinkunft Von allen Hebammen für alle Hebammen wird nicht gegeneinander gerichtlich einklagbar sein. Vielleicht gibt es andere Wege. Was halten Sie von einer deutschen Hebammenvolk- Abstimmung?