Hebammenpolitik 26.09.2013

Die niedergelassenen, geburtshelfenden Hebammen arbeiten offensichtlich besser, als die Presse es wahr haben will, undHebammenpolitikträhnendes Herz zwar europaweit, siehe:

Niederlande
http://healthimpactnews.com/2013/home-birth-safer-than-hospital-birth-nation-wide-study-netherlands/

England
http://www.independentmidwives.org.uk/?node=11615
Und dennoch werden sie in ihrem Arbeitsfeld grundlegend beschnitten und die Tätigkeitsbereiche in Nichtgeburtshilfe etabliert. Dass es keine allzugroße Gegenwehr von Hebammenseite gibt, werden Beckenbodentrainigskurse ab 50 Jahren und Familienhebammen- Sozialarbeiterjobs, Fertilitätsberatung, Babymassagen und allerlei Ausweichmanöver mit freundlicher Unterstützung der bedeutenden Vertragspartner angeboten. Und viele Hebammen freuen sich, ein so großes Arbeitsfeld zu bekommen. Schliesslich muss frau irgendwie überleben, nach dem Motto Geburtshilfe ist nicht Alles. Mit dieser Einstellung ist die “Hebamme” mehr Schein als Sein.

Eine Hebamme ohne Geburtshilfe- wieviel “Hebamme” bleibt dann übrig?