Hebammenpolitik 26.03.2013

Wenn Sie Schwierigkeiten haben, dem Machtzuwachs einer bestimmten Lobby, wie zum Beispiel Medici und Alchimistenfloral tapestry der Pharmabranche, im Mittelalter zu folgen, schauen Sie sich die heutige Entwicklung genau an. Damals wurden berufserschwerende Rahmenbedingungen und Folgen mit politischer Hilfe geschaffen. Nach gründlicher Recherche in Gesamteuropa ist nachvollziehbar, warum die Hexen und ehemaligen Hebammen im tiefsten Wald ihre Hütten aufgeschlagen haben, wo sie in vielen Märchen immernoch zu finden sind. Letztendlich zeugt es nicht von geistiger Gesundheit, angepasst an eine kranke Gesellschaft Kommerz- und Geldsüchtiger zu sein.

Mit strotzender Gesundheit und unkomplizierten, familienfrauenbegleiteten Geburten könnten Lobbyisten keinen Cent verdienen. Deshalb ist Angst ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor, der in Presse und Medien gehegt und gepflegt werden will, siehe:

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/hausgeburt-eine-mutter-verliert-ihr-kind-a-889615.html
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/hausgeburten-in-deutschland-a-890023.html

Wegen der persönlichen Kundenbindungen in einem schier unaufhaltsam schrumpfenden Geburtsmarkt sind Hebammen Konkurrenz, solange sie auf Gesundheit und Natürlichkeit ohne kommerzielle Zielsetzung im Interesse der Konzerne setzen. Aber die Berufserfahrung lehrt: “Sterben geht immer und in jeder Größe.” Den deutschen Gerichten ist dieser Umstand bekannt und sie sprechen Recht. Das Urteil” unabwendbares Schicksal” kommt naturgegeben vor, denn ein Kind ist wie ein Weihnachtsgeschenkpaket und Sie wissen trotz aller Durchleuchungstechnik nie ganz genau, was drin ist. Hyaline Membranen der Lunge sind eine klassische Fehlbildung mit 100%iger Todesfolge bei Lebendgeborenen, die niemals atmen werden. So ein Neugeborenes wäre solch ein Überraschungspäckchen, mit dem niemand gerechnet hat. Dabei ist vollkommen egal, ob das Kind auf dem OP- Tisch, im Krankenhaus, in der Gebärbadewanne oder im Taxi zur Welt kam. Erfahrungsgemäß sterben die meissten Neugeborenen aus unterschiedlichsten Gründen heute im Krankenhaus und nicht unterwegs oder Zuhause. Die Statistik des statistischen Bundesamtes gibt dieser Behauptung Recht und die GKV- Studie über die Sicherheit von Hausgeburten tut ihr Übriges.