Hebammenpolitik 23.04.2014

Die Schadensfall- Zahlen der freien Hebammen sind für die Öffentlichkeit und für die eventuelle Gründung einerHebammenpolitik drei stiefmütterchen text Hebammen- VVaG hoch relevant. Leider sind sie, bei allem Interessse, so detahiert und öffentlich nirgends findbar. Aber die Regressabteilungen der Krankenkassen wissen sehr wohl um die Schadensverursacher, den Ort des Geschehens und die Gegebenheiten, weil sie in aller Regel involviert sind und die Forderungen der Schadensbegleichung stellen. Und die Versicherungsunternehmen dürften die Geburtsschadens- Fälle ebenfalls gründlich prüfen, bevor sie tausende Euro überweisen und verfügen logischerweise über reichlich Unterlagen. Auch der DHV hat eine Hebammenrechts- Vertretung und dürfte an den Fallzahlen rein rechtlich interessiert sein und diese archivieren.

Versicherungspauschal wird weder Ort noch Verursacher differenziert.
Sollten freie Hebammen ihre Schadensfälle selbst recherchieren, berechnen und solidarisch versichern, wäre die Berechnungsgrundlage offensichtlich eine andere, weil sie mit gesunden Schwangeren und in aller Regel mit gesunden Kindern arbeiten.

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Ambitionierte Hebammen können nur erfolgreiche Versicherungsverhandlungen mit Versicherungsfachleuten führen, wenn sie das Schadensrisiko mit Fallzahlen in großen Zeiträumen darlegen können. Die Geheimhaltung bzw. Nichtauflistung der ” selektierten Niedergelassenenhebammen- Schadensfalldaten” von wem auch immer, hat zur Folge, dass die Versicherungswirtschaft weiterhin die Prämiensteigerungen konkurrenzlos und uneingeschränkt gestalten kann, der Hebammenverband seine angestrebte Monopolstellung behält und die GKV die Schadensforderungen in Absprache mit den Versicherern in die Höhe treiben darf. Das Versicherungsnetzwerk ist enorm und die Zusammenarbeit mehr als gut. Eine eigene Versicherung in Hebammenhänden würde diesem Spiel sofort ein Ende setzen. Und wer will das nicht ?
Es sei darauf hingewiesen, dass Hebammen gesetzlich berufs- versicherungspflichtig sind und Zeitarbeitsfirmen und gGmbH`s, welche Hebammen anstellen, nicht wirklich. Diese Interna unterliegen gern dem Betriebsgeheimnis. http://hebammenpolitik.com/hebammenpolitik-12-08-2011