Hebammenpolitik 22.01.2011

Diese Weiterbildungsmöglichkeiten könnten Sie interessieren:

Seminare für prä- und perinatale Psychologie

Baby-Kurse mit William Emerson

Diese Weiterbildung vermittelt verschiedene Herangehensweisen und Techniken um Babys und Kleinkinder mit ungelösten pränatalen- und Geburtstraumatas zu diagnostizieren und zu behandeln.
Zudem beinhaltet der Kurs die Diagnose und Behandlung von Mütter, die während der Schwangerschaft oder durch die Geburt traumatisiert worden sind.
Einführung in das Baby-Training: 3. April 2011, 15 – 17 Uhr, SIRT Bahnhofstrasse 16 8344 Bäretswil, 50 CHF
Mehr Informationen zu den Kursen mit William Emerson in der Schweiz: www.sirt.ch

Einführungskurs in die prä- und perinatale Psychotherapie: “Heilung von Anfang an” mit Kathryn Kier

In diesem Seminar wird eine grundlegende Einführung in die vier Phasen der Geburt, sowie in die therapeutische Arbeit mit geburtstraumatischen Prozessen vermittelt. Der Kurs ist als Einstieg in die 3-jährige Ausbildung (Foundationkurs) gedacht  (und dafür auch Bedingung), kann aber auch als einmalige Erfahrung sehr bereichernd sein. Geeignet ist der Kurs vor allem für Leute, die therapeutisch tätig sind und die prä- und perinatale Psychotherapie in Theorie, Praxis und durch Selbsterfahrung kennenlernen möchten.
In Deutschland: 12. – 14. März 2011 Haus Ebersberg bei Kassel, 27. – 30. Oktober 2011 voraussichtlich im Südwesten. Information und Anmeldung: Max peschek,  peschek.max@t-online.de, +49 (0)421 7 3210
Mehr Infos: www.karltonterry.com/index.php/page/12

Einführungskurs prä- und perinatale Psychotherapie mit Kathryn Kier 12. – 14. März

Seminare mit William Emerson ab Ende März 2011.
Fortbildungen und Seminare / Trainings and Workshops
Prozessgruppen prä- und perinatale Therapie 4. – 6. März  2011 in Essen mit Kathryn Kier. Selbsterfahrungs-Workshop in der vorgeburtlichen Lebenszeit und der Geburt – tageweise buchbar!
Ort: Praxis für Prävention, Bewusstseinsentwicklung und Salutogenese Gisela Wallbruch Kiefernhalde 23 D-45133 Essen Kontakt: Gisela Wallbruch, 0049 (0)201 42 51 06, E-Mail gw@giw.de

Pränatal- und Geburtstherapie mit William Emerson

Das Seminar von Dr. William Emerson ist ein auf Selbsterfahrung beruhender Workshop in pränatal und perinataler Psychologie. Der Workshop wird in einem sicheren und geschützten Rahmen durchgeführt, der es den Teilnehmer erlaubt, in die Tiefe zu gehen. Es werden von Dr. Emerson entwickelte, revolutionäre Techniken angewendet. Wunden, die einen negativen Einfluss auf Beziehungen, die Gesundheit, die Spiritualität etc. haben werden identifiziert und erforscht. Die Auflösung von prä- und perinatalen Traumen unterstützt die Teilnehmer in ihrer psychologischen und spirituellen Entfaltung und im kreativen Ausdruck ihres ursprünglichen Lebenspotentials.
Kurs 1 (Frühling):  27. März – 1. April 2011, Seminarzentrum Chlotisberg in 6284 Gelfingen, www.chlotisberg.ch
Kurs 2 (Herbst):  25. – 30. September 2011, Seminarzentrum Chlotisberg in 6284 Gelfingen, www.chlotisberg.ch
Kurs 3 (Herbst):  3. – 8. Oktober 2011, Alter Steinshof, 8499 Sternenberg, www.alter-steinshof.ch

Intermediate Courses mit Karlton Terry
Voraussetzung: abgeschlossener Foundationkurs

2011 october 19. – 24.: Shadow, in Wasserfallen near Basel, Switzerland www.hotel-wasserfallen.ch
2012 october 23. – 28.: Implantation in UK near Bristol www.poulstone.com
Mehr Infos: www.karltonterry.com/index.php/page/20
Information und Anmeldung: Max peschek,  peschek.max@t-online.de, +49 (0)421 7 3210

Embodiment Kurse 2010 bis 2013 mit Kathryn Kier (Denver) und Peter Schindler (Basel)
Kursbeschreibung: www.karltonterry.com/index.php/page/181

In vier sechstägigen Kursen (Sperm Journey, Egg Journey, Conception I und  Conception II) werden wir die allererste pränatale Lebenszeit erforschen. Die ersten Erfahrungen unserer Verkörperung sind nach unserer Überzeugung wahrscheinlich die grundlegendsten, sie prägen unsere tiefsten seelischen und körperlichen Lebensmuster. Wie verkörpert sich unsere Seele? Wie geschieht der Übergang von der jenseitigen Welt in die menschliche Form des Diesseits? Was ist der Sinn unseres «ins Leben Kommens»? Wie war unser erster Kontakt zum Vater, die Prägungen durch ihn und seine männliche Energie, wie haben wir uns zum ersten mal mit unserer Mutter, dem Weiblichen, verbunden, was geschah beim vielleicht grössten biologischen Mysterium, dem Big Bang unseres persönlichen Daseins, der Konzeption, auf der körperlichen und auf der seelischen Ebene mit uns? Wie entstand unser persönlicher und einmaliger genetischer Code? Solchen und noch viel mehr grundlegenden Fragen werden wir nachgehen in diesen Seminaren.

Die Kurse vermitteln reiches biologisches, psychologisches und mythologisches Wissen und eine tiefgreifende persönliche Selbsterfahrung. Sie gehören als ganzes zusammen und sollten möglichst alle vier erlebt werden.
Kursort:  Seminarhotel Wasserfallen, Reigoldswil.
Kurs II, Egg Journey, 1. – 6. November 2011
Kurs III, Conception 1, 16. – 21. November 2012
Kurs IV, The Synchronistic Field of the Soul at Conception, 7. – 12. Nov. 2013
Kosten:  Sfr. 1350.– für 6 Tage (ohne Kost und Logis im Seminarhaus)

Foundationkurs mit Kathryn Kier in Deutschland, Beginn: 16. – 21. März 2012;
Info Max Peschek,  peschek.max@t-online.de, +49 (0)421 7 3210.

Der Foundationkurs ist eine dreijährige berufsübergreifende Aus- und Fortbildung, die sich detailliert mit den physiologischen und psychologischen Folgen von prä- und perinatalen Traumen und Schocks befasst. Dieses Training enthält Elemente aus Theorie, Praxis und Selbsterfahrung, und es vermittelt unterschiedliche Techniken zur Verarbeitung, Befreiung und Integration des Erlebten sowie zur Neugestaltung der eigenen Verhaltensweisen.
Nach intensiven Tiefenregressionen, die der Erforschung der eigenen Lebenserfahrungen dienen, wird jeder Teilnehmer ermutigt, für sich neue, heilende Muster zu finden, um sich so von seinen psychologischen Begrenzungen zu befreien. Der jeweils letzte Kurstag ist, mit der Betonung auf die neu entdeckten Stärken, der Reflektion und Integration des Erlebten in die gegenwärtige Lebens- und Berufssituation gewidmet, damit jeder seinen Weg mit einem deutlich gewachsenen Bewusstsein fortsetzen kann.
Mehr Infos: www.karltonterry.com/index.php/page/14

Dr. Dr. Raja Selvam vom 13. – 15. Mai 2011 in Münster:

Kriegstraumen: Ihre nachteilige Auswirkung auf die prä- und perinatale Entwicklung, sowie auf das emotionale Erleben und die Bindungsfähigkeit in nachfolgenden Generationen. Effizienteres Aufarbeiten von Prägungen durch Kriegstraumen in nachfolgenden Generationen.
Unaufgearbeitet können die Schrecken des Krieges in den Familien und in der Gesellschaft um sie herum auch noch nachfolgende Generationen traumatisieren. Der traumatische Stress von Kriegsmüttern wird in der Schwangerschaft an das ungeborene Kind weitergegeben, langfristig schlägt er sich in den Beziehungen der Überlebenden und ihrer Kinder nieder, in der Resonanz zueinander und Reaktionen aufeinander. Ständig den kollektiven Mustern von unaufgelöstem Kriegstrauma ausgesetzt zu sein, wie z.B. in einem schwer kriegsbelasteten Land wie Deutschland, kann dazu führen, dass sich der traumatische Stress auch noch bei Kindern und Kindeskindern niederschlägt. Symptome können sein: Angst, ständiges Auf-der-Hut-Sein, Ängstlichkeit, Migräne, Schlaflosigkeit, starkes Kontrollbedürfnis, Süchte, Depressionen und diverse emotionale und Bindungsprobleme.
Bei nachfolgenden Generationen kann der Kriegsschock lebenslange, tiefe Spuren in ihrem Zentralnervensystem und ihrem feinstofflichen Energiefeld hinterlassen, im prä-und perinatalen Umfeld, postnatal bei der Interaktion mit wichtigen Bezugspersonen und anderen in ihrer Umgebung, sowie im kollektiven Feld.
Hierzu gehört oft im gesamten Leben der Betroffenen ein bewusstes und unbewusstes Erleben von entsetzlichem Grauen, Wut, globaler hoher Erregung, Fragmentierung, Angst davor, verrückt zu werden, von Kriegsneurosen, sowie eine tief gehende Kontraktion oder Erschlaffung in allen Schichten ihrer Physiologie. Sofern diese grundlegenden Störungen, die tief in der Physiologie von Gehirn und Körper, sowie im feinstofflichen Energiefeld der betreffenden Person fortbestehen, nicht angegangen und aufgelöst werden, läuft eine klinische psychotherapeutische oder sonstige körpertherapeutische Arbeit an Kriegstraumen meist nur auf ein Kratzen an der Oberfläche des Problems hinaus.

Doch so düster diese Aussicht auch klingen mag: in genau diesen feinstofflichen Energiefeldern und physiologischen Strukturen von Körper und Gehirn, die diese Muster des Kriegsschocks in sich tragen und auf nachfolgende Generationen übertragen, sowie in dem umfassenden Gewahrsein, das alle Ebenen unseres Seins zusammenhält, finden sich auch inhärente Selbstregulierungsmechanismen, die wir uns für eine wirksamere Heilung von den lange anhaltenden Auswirkungen des Krieges zunutze machen können – im Hinblick auf uns selbst, auf andere um uns herum und auf das Kollektiv. Die Folge wird ein erfüllteres Gefühls- und Beziehungsleben sein, frei von den ansonsten hartnäckig fortbestehenden Belastungs- und Traumasymptomen. In dem dreitägigen Workshop, dessen Ausgangspunkt in erster Linie zwei bis drei Demonstrationssitzungen mit Teilnehmern pro Tag sein werden, geht es um die Vermittlung von Wissen zu den folgenden Themen:
Wie wirken sich Kriegstraumen auf das Bewusstsein, sowie die Körper- und Hirnphysiologie von Soldaten wie auch Zivilisten, sowie auf den feinstofflichen Körper aus? Wie werden diese Muster von einer Generation an die nächste weitergegeben? Wie lassen sich diese effizienter bearbeiten, und zwar nicht nur mit Blick auf die Auflösung generationsübergreifender Belastungs-, Trauma-, emotionaler und Bindungs-Symptome, sondern auch in dem Sinne, sich im eigenen Leben größere Energie zu erschließen und zu manifestieren, sowie mit voller Präsenz im eigenen Körper zu leben.

Der Workshop findet vom 13. -15. Mai in Münster/Westf. statt: Hüfferstift, Hüfferstr. 27 von 10:00 – 18:00
Teilnahmegebühr: 395 Euro, Unterrichtssprache: Englisch mit deutscher Übersetzung
Anmeldung an: Dipl.-Psych. Margret Overdick, Tel.: 0049/ (0) 251/260225, E-Mail: m.overdick@web.de