Hebammenpolitik 21.12.2012

In Südamerika ist seit langem Einiges in Bewegung. Die Kaiserschnittraten in Brasilien erreichten in manchen Krankenhäusern über 90 %.Water_hyacinth-flower Privatpatientinnen sind nahezu 100 % prädestiniert für diesen Eingriff. Aber es gibt Menschen, die eine große Bauchoperation zum Geburtstag als ungeeignet empfinden. In Venezuela führte die Konsequenz dieses Empfindens so weit, dass ein Gesetz zum Schutz der natürlichen Geburten erlassen wurde, siehe Amtsblatt der venezolanischen Republik, Carácas,N°38.668.
Eine Vielzahl Südamerikanerinnen und Südamerikaner wissen anscheinend, worauf es im Leben ankommt und sie lassen sich das ( Lebens-) Wasser nicht so einfach abgraben. Wir haben ebenfalls ein Geburtshilfe- und ein Wasserproblem….Jede Hebamme weiss, das Wasser/ Fruchtwasser lebensnotwendig ist. Es zu privatisieren, ist unvorstellbar.

Unser Wasser- Problem beginnt in Portugal, dieses Problem ist wie ein Loch in einem Wollpullover, das mit der Zeit immer größer und unangenehmer wird. in Südamerika hatten die Bürger das selbe Problem und haben es konsequent so gelöst, siehe: http://uhupardo.wordpress.com/2012/12/15/brussel-will-wasserversorgung-europaweit-privatisieren/

Den europäischen Hebammen wird nicht nur das Wasser in Bezug auf die freiberufliche Geburtshilfe abgegraben, sondern gleich die ganze Wasserversorgung, mit freundlichen Grüßen aus Brüssel. Was sagen Sie nun.