Hebammenpolitik 21.02.2011

Die E- Petition ID 11400 war 2010 in Deutschland
von der Bevölkerung, vor allem von Frauen, ausreichend unterstützt worden,
leider hat sie an der realen Arbeits-, Finanz- und Lebenssituation
der Hebammen nichts geändert und der freiwerdende Geburtsmarkt wird
von Anderen schon freudig erwartet und gewinnbringend vermarktet.

Dienstleistungsanbieter und Callcenter schließen zunehmend Verträge mit den Krankenkassen
und übernehmen mit “geschultem Personal” recht unpersönlich, aber gewinnorientiert,
die Aufgaben der Betreuung von Frauen, Schwangeren und Müttern.

Die Krankenkassen und Kindernahrungshersteller selbst bieten werdenden und gewordenen Eltern Telefonberatungsdienste (oft durch Honorarkräfte ) rund um die Uhr an, Eltern brauchen nur ihre Versicherungsnummer bereithalten. Das können Hebammen auf Grund ihrer fundierten theoretischen und praktischen Ausbildung sicher besser, weshalb viele Firmen gern auf Hebammen zurückgreifen, um diese für sich arbeiten zu lassen. Bei der steigenden Arbeitslosigkeit unter den Hebammen dürfte das für die Firmen kein Problem darstellen. Es gibt einige Zeitarbeitsfirmen, die sich auf die Vermittlung von medizinischem Personal, beispielsweise in Mönchengladbach, spezialisiert haben. Ein lohnendes Geschäft.

PS: Wenn Sie als Hebamme, ob angestellt oder freiberuflich tätig, eine gut zu findende Internet- Webseite besitzen, können Sie den Callcentern problemlos ihre Konkurrenzfähigkeit vorleben und dabei ohne Quittierungspflicht mit Telefonberatungen Geld verdienen. Die Zukunft ist selbstorganisiert, seien Sie innovativ,

mit freundlichen Grüßen

Liane Ullmann von
www.Hebammenpolitik.com