Hebammenpolitik 21.01.2014

Ab 2017 sollen hierzulande Hebammen an Hochschulen ausgebildet werden, die Möglichkeit gibt es heute schon. FürHebammenpolitik zwiebel blüte viele Mitstreiterinnen klingt das erstrebenswert, wertet es doch den Beruf der Hebamme finanziell auf und gleicht ihn den schulmedizinischen Eliten an. Eine Kehrseite der Medallie gibt es auch. Die Selektion der Bewerberinnen zur Zulassung hat genau betrachtet nichts mit einer erhöhten Berufseignung zu tun, die Basis und Lebensverbundenheit zum Klientel wird differenzierter. Die Ausbildungsstandards werden sich ändern. Und die Vermutung liegt nahe, dass sie lobby- und krankenhausorientiert sein werden. So werden sich diese neu ausgebildeten Hebammen passgenau in das heranwachsende Gesundheits- und Krankheitskonglomerat einfügen lassen. Ob akademisierte Hebammen letzendlich sehr viel mehr verdienen werden, wird sich zeigen…siehe: http://www.zeit.de/karriere/2014-01/arbeitsmarkt-akademiker-niedrigloehne