Hebammenpolitik 14.03.2014

“…Konkret stellt die Studie anhand von über 90.000 unkomplizierten Geburten aus den Jahren 2005 bis 2009 fest:Hebammenpolitik roter fingerhut (2) In den von Hebammen geleiteten außerklinischen Einrichtungen müssen vergleichsweise weniger Medikamente eingesetzt werden (6,6 Prozent gegenüber 19 Prozent in der Klinik). Mehr Mütter und Kinder (+ 0,7 Prozent) können die außerklinischen Einrichtungen zusammen verlassen, da eine Nachbehandlung von Kindern und/oder Müttern unnötig ist….” Zitat:

 

 

http://www.gkv-spitzenverband.de/presse/pressemitteilungen_und_statements/pressemitteilung_2019.jsp

Das ist eines von vielen Hebammen- Problemen, auch wenn es vom natürlichen Standpunkt aus betrachtet gar keines ist. Unser Staat ist hochverschuldet und auf Wirtschaftswachstum und Steuereinnahmen überlebenswichtig angewiesen. Bei aller Naturverbundenheit und Ökobio- Mentalität…Unproblematische natürliche Körperfunktionen lassen sich nicht als umsatzstarkes Geschäftskonzept umsetzen. Folgerichtig brauchen wir Probleme, dringend. Das die organisierten Komplikationen im Krankenhaussystem tatsächlich Umsatz bringen, lässt sich eindeutig nachweisen. Die Schattenseiten der Umsatzsteigerung sind unter anderem das Ansteigen der Frühgeburtlichkeit und Müttersterblichkeit. Die Pharmalobby ist sehr gewichtig, wie die Marktentwicklung offenlegt. Natürlichkeit wirkt auf den freien Markt störend, denn spontanes Schwangerwerden, Spontangeburten und spontanes Stillen sind Verlustgeschäfte. Nun gibt es einige Berufsgruppen, die auf Natürlichkeit setzen, sie verdienen nicht wirklich viel und ihr unvergleichlicher Wert liegt im Erfahrungswissen, nicht im Materiellen. Im Sinne der Umsatzsteigerungsbestrebungen und im Interesse der Entschuldung des Staates sind diese nicht sonderlich zu fördern.

Ein Gesundheits- und Krankheitssystem, dass Massnahmen und Behandlungen fördert, ohne Rücksichtnahme der Notwendigkeit, ist ein unheilvolles Konstrukt und es ist festzustellen, dass die Krankheit “FRAU” vornehmlich in monotheistischen und hierarchischen Gesellschaften, wie unserer, zu finden ist.