Hebammenpolitik 07.12.2012

Strafanzeige gegen Experiment im MRT wegen fehlender gesetzlicherrainbow rose
Handhabe abgewiesen, Presseerklärung zum 2. Jahrestag der Geburt eines Kindes im MRT – 7.12.2012

Die Geburt eines Kindes in einem MRT-Gerät der Charité Berlin, am 7. Dez.
2010, wurde als Weltneuheit gefeiert.
In eklatanter Weise wurden Mutterschutz und Kindsrechte, die mit den
Eröffnungswehen beginnen, missachtet. Eine Strafanzeige wurde von der
Staatsanwaltschaft nicht verfolgt. Sie richtete sich gegen den Verdacht der
Körperverletzung. Die Erfahrung der individuellen Geburt mit ihrem hormonell fein abgestimmten
psycho-physiologischen Wechselspiel zwischen der gebärender Frau und Kind
ist technischen und medikamentösen Interventionen unterworfen worden mit
hohem Risiko für einen nachhaltigen körperlich-seelischen Schaden des
betroffenen Kindes. Die Verantwortlichen hatten die Geburt eines Kindes auf
die Bewegungsabläufe durch den Geburtsweg reduziert.

Eine hauseigene Ethikkommission bei der Charité arbeitete hinter verschlossenen Türen.
Protokolle liegen unter Verschluss.

Die Begründung für die Abweisung der Strafanzeige: Es gäbe keine deutschen
Gesetze, welche die angezeigten Handlungen unter Strafe stellen würden.
Ein rechtsverbindlicher Maßstab, medizinische Handlungen während der
Geburt, nach Beginn der Eröffnungswehen als Körperverletzung im
strafrechtlichen Sinne einzustufen, fehlt bis heute.
In Kenntnis moderner Forschung der Neurobiologie, Psycho-Neuro-
Immunologie, Pränatalpsychologie und Psychotraumatologie ist der Schutz
von Frauen und Kindern vor Schadeinwirkungen durch den Einsatz
schwangerschafts- und geburtsmedizinischer Routinen dringend zu regeln.
Die Forderung lautet: Kinder vor der Geburt schützen durch Erweiterung des
Mutterschutzesgesetzes, das bisher nur den Schutz der schwangeren Frau
am Arbeitsplatz berücksichtigt.

Risikoreiche Zugriffe auf die Gesundheit künftiger Kinder durch
wissenschaftliche Experimente, stellen eine gravierende Missachtung der
Rechte werdender Eltern und einen Besorgnis erregenden Wertewandel dar.
Diese Presseveröffentlichung wird getragen durch:
Die Gesellschaft für Geburtsvorbereitung – Familienbildung und Frauengesundheit – Bundesverband
(GfG), die Internationale Gesellschaft für Prä- und Perinatale Psychologie und Medizin (ISPPM), den
Deutschen Fachverband für Hausgeburtshilfe (DFH), die Eltern- Therapeuten-Hebammeninitiative
GreenBirth und die Dresdner Akademie für individuelle Geburtsbegleitung,
weitere Informationen und Hilfestellungen, siehe: www.greenbirth.de