Hebammenpolitik 06.01.2014

Bei aller politischer Kalkulation, es gibt sie noch. Freiberufliche Haus- und Geburtshaushebammen. DieHebammenpolitik Tulpe violet Insolvenzgefahren für Freiberufler werden in Deutschland nicht weniger. Die Einkommen hinken den Ausgaben meilenweit hinterher. Wie sieht es aus mit einem zugebilligten Existenzminimum für Hebammen ? SDas sieht momentan schlecht aus…

Haben Sie schon einmal versucht, von 452 Euro Einkommen exakt 85,05 Euro Rentenversicherungspflichtbeitrag zu zahlen und nach westeuropäischen Standard zu überleben und arbeitsfähig zu bleiben ? Die deutsche Rentenversicherungsgemeinschaft ist von der 100- prozentigen Überlebenschanche nach Beitragszahlung der versicherungspflichtigen Freiberufler offensichtlich überzeugt, sonst gäbe es die Gesetzgebung nicht. Auch Krankenversicherungen klagen ihre Beiträge von Negativeinkünften ein. Opfergrenze hin oder her. Diese gilt dem Finanzamt nicht einmal als Richtschnur für Verlustvor-, oder Nachträge, denn die Verluste werden erst bei einem Einkommen unter Null berücksichtigt. Die Aufzählung der nach Hebammengesichtspunkten änderungswürdigen Regelungen könnte unendlich fortgeführt werden. Deutsche Hebammenverbände dürften über ganze Wunschlisten- Bibliotheken verfügen, wenn sie ihre Mitglieder ernst nähmen. Und sie müssten viele Klageverfahren pro Jahr im Interesse ihrer Mitglieder wegen Berufsbehinderung einreichen, um die angesammelten Unlebbarkeiten abzuarbeiten. Seltsamerweise stützen die Gerichte die Gesetzgebung und nicht die Hebammeninteressen, sodass die Gerichte ebenfalls gerichtlich zu überprüfen wären. Ein gehöriger Berg Arbeit, der von arbeitenden freiberuflichen Hebammen im Alleingang nicht zu bewältigen ist. Wen wundert es dann, dass sich deutsche Hebammen in Kanada, Afrika, Tailand oder Indien tummeln. Nun gibt es wieder eine Petition. Der deutsche Hebammenverband hatte seine Chanche mit der Internetpetition ID 11400 im Jahre 2010. Nun sind die Eltern dran. Und sie wissen, was sie wollen, “freiberufliche geburtshelfende Hebammen” ,siehe:

http://www.change.org/de/Petitionen/die-ersten-100-tage-amtszeit-nutzen-lieber-herr-gr%C3%B6he-wir-fordern-sie-dazu-auf-einen-konkreten-hebammenrettungsplan-zu-erarbeiten-wir-haben-ein-recht-auf-die-freie-wahl-des-geburtsortes