Hebammenpolitik 05.03.2015

Freiberufliche Hebammen sollten regressbeschränkt werden, auf Angestellte trifft das nicht zu ? DemHebammenpolitik petunia red text Gesundheitsministerium scheint die Realität in Kliniken mit zunehmenden Unterversicherungen und privaten Haftungsgefahren von Angestellten unbekannt zu sein. Und natürlich fällt es dem Krankenhausunternehmen einer Krankenhauskette relativ leicht, einer Hebamme die Schuld im Schadensfall anzulasten. Dazu hat das Unternehmen Rechtsabteilungen und die Oberhand über Dokumente und Akten. Selbst die Personalleiter sind nicht selten Rechtsanwälte. Einer betroffenen Hebamme wird eben mal der Zugang zum Intranet gesperrt, so dass sie ihre eigenen Geburtsunterlagen im Streitfall weder einlesen noch kopieren kann. Leiter von Klinik- Abteilungen können unter Schirmherrschaft von Verwaltung und Pflegedienstleitung den Bürokram passend korrigieren, so dass die Angestellte oder auch Hebamme ggf. allein vor Gericht landet und von Haus aus vorsorglich weggekündigt wird. Alles nur Auslegungssache, die durch Macht und Autorität flankiert ist. Und dabei ist vollkommen unerheblich, welchen Status die Hebamme hat….Oberhebamme, Beleghebamme, Klinikhebamme…

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Der angekündigte Bundesgesundheitsministerium- Facebook- Dialog scheint ein ausgeprägter Monolog zu sein. Die sporadischen, aber oft wiederholten, gleichförmigen Antworten des Ministeriums, sind nach mehrfachem Lesen langweilig. Und es ist festzustellen…Um so interessanter die Frage, um so fehlender die Antwort…Offizielle Freundlichkeit von ministerialer Seite ist vielleicht nett gemeint, wird allein zur Konfliktlösung aber sehr wahrscheinlich nicht ausreichen und das Aussparen von Antworten auch nicht, siehe: https://www.facebook.com/bmg.bund/posts/418556891640828