Hebammenpolitik 02.05.2015

Patienten geben gewöhnlich die Eigenverantwortung an der Krankenhauspforte ab, Und mancheHebammenpolitik Dalia weiss Akademiker hätten in puncto Empatie und physiologischer Geburtsbegleitung noch einige Weiterbildungpflichtstunden zu leisten. Die systemisch implizierte Verantwortungsverschiebung von gesunden Frauen ist mancherorts eine unglückliche Konstellation mit iatrogenen Folgen.

Wir haben fast überall klinische Geburtsfälle, natürlich unter fachkundiger ärztlicher Leitung. Was tut mann nicht alles für die Sicherheit von Mutter und Kind.
Politik und freie Marktwirtschaft favorisieren diese Art der Geburtshilfe, wie in ihren Publikationen nachlesbar ist. Aber was wird aus den Frauen, wenn die niedergelassenen Hebammen unversichert, überbelastet oder von der freien Marktentwicklung aus ihrem Beruf gedrängt werden ?

Gibt es irgendwann konzerngebundene akademisch- klinische Geburtshelfer und nebenstehende Krankenschwestern ? Das mag für viele Frauen tolerabel sein, aber nicht für die anderen 3 %. Drei Prozent klingt nach Wenigen, aber es könnten problemlos 12.000 inländische Frauen sein. Wie schon in einem Brief einer deutschen Hebamme aus den USA angemerkt wurde, ist diese iatrogen abgesicherte Art der Geburtshilfe nichts Ungewöhnliches. Empathischen Hebammen stehen dabei die Tränen in den Augen und Mütter erinnern sich bei Psychotherapeuten und ein Gesundheitsministerium trägt offensichtlich die ungute Entwicklung der unreflektierten, aber als sicher geltenden Geburtshilfe stillschweigend mit.