Hebammenpolitik http://hebammenpolitik.com Hebammen - Hilfe, wer hilft den Hebammen Tue, 29 Nov 2016 10:35:37 +0000 en-US hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.2.17 Hebammenpolitik 30.04.2015 http://hebammenpolitik.com/hebammenpolitik-30-04-2015 http://hebammenpolitik.com/hebammenpolitik-30-04-2015#comments Thu, 30 Apr 2015 18:07:06 +0000 http://hebammenpolitik.com/?p=1743 Nehmen Sie die letzten 30 oder 50 Businesspläne, die eingereicht und geprüft wurden, machen Sie eineHebammenpolitik stiefmütterchen 2015 Quersumme der Einkünfte und eine Quersumme der Ausgaben, schauen Sie auf die Differenz und Sie haben einen aktuellen Wert der geforderten Ausgaben und möglichen Einkünfte. Aktueller geht nicht ! Wie viele Minister, Wirtschaftsweisen und Expertengremien brauchen wir zum Datensammeln und Präsentieren repräsentativer Daten ? Wer hält sich hier an welche Hebammen- Tatsachen und wer hält hier wen zum Narren ? Die Haftpflichtprämie für freiberuflich in der Geburtshilfe tätige Hebammen steigt im Juli erneut um über 20 Prozent auf 6.274,32 Euro ? Und da kommen einige Pflichtversicherungen hinzu…Die Versicherungswirtschaft erwartet eine durchschnittliche Beitragszahlung von ca. 15.000 Euro pro Freiberufler pro Jahr ? In meinem Businessplan, den der BfHd und die IHK geprüft und bewilligt hat, steht, dass ich bei Vollzeitbeschäftigung als freie Hebamme 22.400 Euro pro Jahr verdienen würde. Ein globaler Versicherungskonzern legte ihrer Prämienberechnung für meine Berufshaftpflicht pauschal ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 50.000 Euro zu Grunde. Als ich nachfragte und erklärte, in den letzten Jahrzehnten nachweislich nie ein solches Einkommen erwirtschaftet zu haben, bekam ich keine Antwort. Die Verhandlungen zur Gebührenordnung mit der GKV sind gescheitert, die Vorgaben sind untragbar, hebammenseitig unrealistisch, nonsens. In Deutschland wird offensichtlich ein klinischer Gesundheitsmarkt etabliert mit monopolistischen Tendenzen zum Wohle von Aktiengesellschaften unter dem Deckmantel der Sicherheit.

Hebammenpolitik minister

Im Juli gibt es noch weniger Versicherungs- Alternativen, noch weniger finanzierbare Versicherungs- Angebote für niedergelassene Hebammen, als vor fünf Jahren. Zu dem Zeitpunkt war laut Regierung die Versicherungswirtschaft intakt und den Befragten war nichts Sonderbares bekannt, obschon die Versicherer “das Risiko Hebamme mit Geburtshilfe ” scharenweise, wie Ratten das sinkende Schiff, verließen. Nun online casino spiele könnte mann den freien Hebammen durch Rentenversicherungsbefreiungsmöglichkeiten in der Existenz- Gründerzeit, so wie es bei anderen Berufen drei Jahre lang üblich ist, auf Antrag den Berufseinstieg erleichtern. Man könnte ihnen einen Sozialbeitrag bei der Krankenkasse auf Antrag einräumen, könnte sie als Geburtshelferinnen steuerbegünstigen, wie andere gGmbH`s und Krankenhausstrukturen auch. Man könnte Hebammen KFZ- Steuerentlasten, weil sie kilometerweit fahren, um Frauen bei Hausgeburten zu begleiten oder als Beleghebamme mit den Schwangeren in die Klinik fahren. Es wäre gesetzgeberisch machbar, Hebammen mit mehreren Angestellten von der Rentenversicherungspflicht freizustellen, wie übrige Unternehmer auch. Man könnte die BWG zur freiwilligen Versicherung machen, wie es die VBG beispielsweise bei besseren Beitrags- und Versicherungskonditionen ist. Eine Berufshaftplichtversicherung, die Piloten oder Fahrlehrer, Anästhesisten, ambulante Intensivpfleger oder Notärzte zahlen, wäre ein Schnäppchen, gegen das, was für hiesige, freiberufliche Hebammen heute als normal gilt. Ein staatlicher fonds, wie in einigen Ländern üblich, wäre für Geburtshelferinnen, die mit gesunden Müttern und normalen Kindern umgehen, eine Option. Es gäbe vielfältige Ansätze, den Hebammen das Leben zu erleichtern. Sind Sie sicher, dass unserem zuständigen Minister die Hebammen wirklich am Herzen liegen ?

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Hebammenpolitik 08.03.2015 http://hebammenpolitik.com/hebammenpolitik-08-03-2015 http://hebammenpolitik.com/hebammenpolitik-08-03-2015#comments Sun, 08 Mar 2015 10:25:06 +0000 http://hebammenpolitik.com/?p=1739 8. März – Offener BriefHebammenpolitik taglilie

an die Bundeskanzlerin – Dr. Angela Merkel
an die Bundesministerin für Frauen und Familie – Manuela Schwesig
an die Bundesminiserin für Arbeit und Soziales – Andrea Nahles
an den Bundesminister für Justiz und Verbraucherschutz – Heiko Maas
an den Bundesminister für Gesundheit – Hermann Gröhe
an den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen
an die gesetzlichen Krankenkassen
an die Berufsstandvertretungen der Hebammen und Ärzte
an die Presse

Sehr geehrte Damen und Herren,

in den kommenden Tagen wird ein neuer und auch gleichzeitig alter Ruf durch das Land hallen:
Mein Bauch gehört mir! – Ich gebäre. Ich entscheide!” – Was dieser Ruf in seiner aktuellen Version 2.0 bedeutet, möchten wir Ihnen mit diesem offenen Brief erklären.

Erneut müssen in diesem Jahr schwangere Frauen um die Sicherheit ihrer Versorgung während Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit bangen. In einem der reichsten Länder der Welt!
Wir sind fassungslos, dass die gesetzlichen Krankenkassen offenbar ernsthaft erwägen, unter bestimmten Umständen keine Kosten mehr für außerklinische Geburten zu übernehmen. Offensichtlich gilt in diesem Land der Solidaritätsgrundsatz der gesetzlichen Krankenversicherung sehr wohl für den Missbrauch von Alkohol und Nikotin, nicht aber für die Geburt von Kindern.

Doch damit nicht genug! Die Krankenkassen, wie auch die Politik, sprechen den Frauen und somit auch den werdenden Vätern in diesem Land ab, reflektierte Entscheidungen zum Wohle ihrer Kinder und ihrer eigenen Gesundheit zu treffen. Wo bleibt da das Prinzip der selbstbestimmten, freien Entscheidung (vgl. Artikel 2 GG)? Wir fordern daher die Politik – über das Bundesgesundheitsministerium hinaus – auf, das Selbstbestimmungsrecht der Frauen endlich als solches anzuerkennen und zu definieren! Anstelle von Begriffen wie „Patientin“ und/oder „Versicherte“ sollte unserer Meinung nach von der „werdenden Mutter“ oder der „Gebärenden“ die Rede sein.
Die freie Wahl des Geburtsortes und der Geburtsbegleitung ist ein allgemeines Menschenrecht (vgl. Artikel 8 MRK). Und welcher Staat, wenn nicht dieser, ist in der Lage, seinen Frauen dieses Recht auch vollumfänglich einzuräumen? Der Zeitpunkt der Entstehung des Lebens sollte in alle Überlegungen zu den gesellschaftlichen Herausforderungen des demografischen Wandels mit einbezogen werden.

Wir benötigen ein gesellschaftliches und politisches Umdenken!
Es ist die Aufgabe der Krankenkassen, alle notwendige Vorsorge dafür zu tragen, dass Frauen und Männer in Erwartung der Geburt ihres Kindes in die Lage versetzt werden, sowohl angstfreie als auch gut informierte Entscheidungen zu treffen. Letzte Instanz für aufgeklärte Entscheidungen ist die gebärende Frau.

Wir Eltern wollen in diese politischen Entscheidungsprozesse mit einbezogen werden!
Wir fordern die Krankenkassen sowie die Standesvertretungen der Hebammen und Ärzte infolgedessen dazu auf, sich mit aller Kraft für das Selbstbestimmungsrecht der Frauen einzusetzen.

Dazu gehört aus unserer Sicht auch die Neuverhandlung der Vergütung in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Die Aufklärung muss angstfrei ablaufen können und ausreichend vergütet werden.

Nicht Wirtschaftlichkeit, sondern Nutzen muss über den Einsatz von moderner Technik und medizinischen Methoden entscheiden. Die natürliche, interventionsarme Geburt ist im Interesse aller Beteiligten das Maß allen Handelns und sollte prämiert werden. Es bedarf demzufolge eines Vergütungssystems, das sowohl geringere medizinische Interventionen prämiert als auch die Neuausrichtung der Schwangerenvorsorge und – im Sinne der Sicherheit für Mutter und Kind – eine kontinuierliche 1:1 Betreuung durch eine Bezugshebamme unter der Geburt eines jeden Kindes.

Dies fordern wir für die jährlich rund 670.000 geborenen Kinder und deren Eltern.

Mother Hood (e.V. i.G.)
Bundeselterninitiative zum Schutz von Mutter und Kind während Schwangerschaft,
Geburt und 1. Lebensjahr
-Vereinsgründung aus dem Elternprotest Hebammenunterstützung-

/// Bitte teilt diesen Brief überall. Bei Politikern, Krankenkassen auf euren eigenen Profilen, in Gruppen… und macht mit bei unserer Aktion:

“Mein Bauch gehört mir! 2.0″ , die wir heute Abend starten! ///

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Hebammenpolitik 05.03.2015 http://hebammenpolitik.com/hebammenpolitik-05-03-2015 http://hebammenpolitik.com/hebammenpolitik-05-03-2015#comments Thu, 05 Mar 2015 09:26:13 +0000 http://hebammenpolitik.com/?p=1735 Freiberufliche Hebammen sollten regressbeschränkt werden, auf Angestellte trifft das nicht zu ? DemHebammenpolitik petunia red text Gesundheitsministerium scheint die Realität in Kliniken mit zunehmenden Unterversicherungen und privaten Haftungsgefahren von Angestellten unbekannt zu sein. Und natürlich fällt es dem Krankenhausunternehmen einer Krankenhauskette relativ leicht, einer Hebamme die Schuld im Schadensfall anzulasten. Dazu hat das Unternehmen Rechtsabteilungen und die Oberhand über Dokumente und Akten. Selbst die Personalleiter sind nicht selten Rechtsanwälte. Einer betroffenen Hebamme wird eben mal der Zugang zum Intranet gesperrt, so dass sie ihre eigenen Geburtsunterlagen im Streitfall weder einlesen noch kopieren kann. Leiter von Klinik- Abteilungen können unter Schirmherrschaft von Verwaltung und Pflegedienstleitung den Bürokram passend korrigieren, so dass die Angestellte oder auch Hebamme ggf. allein vor Gericht landet und von Haus aus vorsorglich weggekündigt wird. Alles nur Auslegungssache, die durch Macht und Autorität flankiert ist. Und dabei ist vollkommen unerheblich, welchen Status die Hebamme hat….Oberhebamme, Beleghebamme, Klinikhebamme…

Hebammenpolitik, künstliche rose text

Der angekündigte Bundesgesundheitsministerium- Facebook- Dialog scheint ein ausgeprägter Monolog zu sein. Die sporadischen, aber oft wiederholten, gleichförmigen Antworten des Ministeriums, sind nach mehrfachem Lesen langweilig. Und es ist festzustellen…Um so interessanter die Frage, um so fehlender die Antwort…Offizielle Freundlichkeit von ministerialer Seite ist vielleicht nett gemeint, wird allein zur Konfliktlösung aber sehr wahrscheinlich nicht ausreichen und das Aussparen von Antworten auch nicht, siehe: https://www.facebook.com/bmg.bund/posts/418556891640828

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http://hebammenpolitik.com/hebammenpolitik-05-03-2015/feed 0
Hebammenpolitik 02.03.2015 http://hebammenpolitik.com/hebammenpolitik-02-03-2015 http://hebammenpolitik.com/hebammenpolitik-02-03-2015#comments Mon, 02 Mar 2015 14:46:57 +0000 http://hebammenpolitik.com/?p=1731 ” Sie können doch im Krankenhaus entbinden, wo liegt das Problem ? Es gibt Rettungstransporte undHebammenpolitik malve lila violett Notärzte und überhaupt… wir haben ein gutes Gesundheitssystem. Bis auf wenige tausende Leute haben alle eine Krankenversicherung, die Krankenhäuser warten mit neuester Medizintechnik auf und es gibt gut ausgebildete Ärzte, die die Technik beherrschen. Ist doch super. Was wollen Sie eigentlich ? ” Und Sie stehen da, und wissen nicht, wo sie mit der Problemdarstellung anfangen sollen ? Kennen Sie das ? Das Problem ist sehr komplex, betrifft nicht nur die Finanzen und Existenz, die Zeiten und Kosten der Anfahrtswege, die individuellen Entscheidungsmöglichkeiten, die Wahlfreiheit nach Grundgesetz, nein, das Problem reicht bis unter die Gürtellinie. Ein Weg der umfassenden Darstellung wäre die Sammlung der Fascetten aus verschiedenen Blickrichtungen von Schwangeren, Frauen, ÄrztInnen, Hebammen, Müttern, Vätern und Familien. Wenn auf einem Webportal 1,6 Millionen Leute ein Problem darlegen und um Mithilfe bitten …Was würde passieren ?

selbst klein

Eine Mutter hat es ausprobiert und den Anfang gemacht…
” Liebe Campact Aktivisten, könntet ihr bitte den Hebammenprotest unterstützen. Die neuesten Verhandlungen mit den Krankenkassen haben ergeben das die freie Wahl des Geburtsortes (Grundgesetz ) eingeschränkt werden soll. Es ist so wichtig das mehr Menschen die wahren Hintergründe für solch ein Vorgehen erfahren. Bitte helft dem Hebammenprotest damit Frauen weiterhin eine selbstbestimmte, sichere Geburtswahl haben können.
Vielen Dank für ihr Interesse.” Zitat.
Eingereicht bei: https://www.campact.de/campact/ueber-campact/kontakt/

Ps.: So ein Mutterwunsch ist keine große Sache, es ist die natürlichste Angelegenheit der Welt, siehe Petitionsbegründung zum gleichen Thema. Und man kann sich natürlich über die Umschreibung der Probleme oder über das Für und Wider eines Internetportals streiten und als unentgeltliche Arbeitsbeschaffungsmassnahmen ansehen, andererseits bietet es die Möglichkeit der Zentiererung von geäußerten Bürgerinteressen für brennende Themen. Und wenn man etwas Brennbares zentrisch in den Fokus nimmt, könnte es auch für die übrige, unwissende Bevölkerung brandaktuell werden.

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Hebammenpolitik 02.05.2015 http://hebammenpolitik.com/hebammenpolitik-02-05-2015 http://hebammenpolitik.com/hebammenpolitik-02-05-2015#comments Sun, 08 Feb 2015 18:36:05 +0000 http://hebammenpolitik.com/?p=1747 Patienten geben gewöhnlich die Eigenverantwortung an der Krankenhauspforte ab, Und mancheHebammenpolitik Dalia weiss Akademiker hätten in puncto Empatie und physiologischer Geburtsbegleitung noch einige Weiterbildungpflichtstunden zu leisten. Die systemisch implizierte Verantwortungsverschiebung von gesunden Frauen ist mancherorts eine unglückliche Konstellation mit iatrogenen Folgen.

Wir haben fast überall klinische Geburtsfälle, natürlich unter fachkundiger ärztlicher Leitung. Was tut mann nicht alles für die Sicherheit von Mutter und Kind.
Politik und freie Marktwirtschaft favorisieren diese Art der Geburtshilfe, wie in ihren Publikationen nachlesbar ist. Aber was wird aus den Frauen, wenn die niedergelassenen Hebammen unversichert, überbelastet oder von der freien Marktentwicklung aus ihrem Beruf gedrängt werden ?

Gibt es irgendwann konzerngebundene akademisch- klinische Geburtshelfer und nebenstehende Krankenschwestern ? Das mag für viele Frauen tolerabel sein, aber nicht für die anderen 3 %. Drei Prozent klingt nach Wenigen, aber es könnten problemlos 12.000 inländische Frauen sein. Wie schon in einem Brief einer deutschen Hebamme aus den USA angemerkt wurde, ist diese iatrogen abgesicherte Art der Geburtshilfe nichts Ungewöhnliches. Empathischen Hebammen stehen dabei die Tränen in den Augen und Mütter erinnern sich bei Psychotherapeuten und ein Gesundheitsministerium trägt offensichtlich die ungute Entwicklung der unreflektierten, aber als sicher geltenden Geburtshilfe stillschweigend mit.

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Hebammenpolitik 05.02.2015 http://hebammenpolitik.com/hebammenpolitik-05-02-2015 http://hebammenpolitik.com/hebammenpolitik-05-02-2015#comments Thu, 05 Feb 2015 19:59:01 +0000 http://hebammenpolitik.com/?p=1727 Wir haben einen Hebammenmangel, sagen Eltern, Hebammen, Klinikpersonal und Betroffene.Hebammenpolitik drei blumen rot gelb
Wir haben keinen Hebammenmangel, sagt das Bundesgesundheitsministerium. Wir leben im Jahr 2015 und seit 2011 wurde es nicht besser. Es gibt statistisch vielleicht mehr Hebammen, weil sich viele Hebammen nicht austragen, abmelden oder aktiv aus den Listen löschen lassen und der Arbeitsmarkt im Wandel ist und unbefristete Vollzeitarbeitsverträge bekommen zunehmend Seltenheitswert. Und weil viele Hebammen auf verschiedenen Hochzeiten dieses stückeligen Arbeitsmarktes tanzen müssen, um die steigenden Rechnungen regelmässig zahlen zu können, werden sie das Hebammeneinkommen, und sei es noch so gering, nicht missen wollen. Zumindest gab es vor 20 Jahren mehr Vollzeithebammen als heute, und so gleicht ein Anstieg von ca. 5000 Hebammen in 10 Jahren die Dienstleistungsforderungen der heutigen Kundschaft nicht aus. In der freien Geburtshilfe ist der Hebammenrückgang um ein Viertel zu beklagen, von steigender Tendenz kann keine Rede sein. Und jetzt ? Standardantworten ? Wer setzt hier eigentlich den Standard ? Frauen, Behörden, Experten, Politiker ? Institutionalisierte Hebammenvertretungen ja offenbar nicht. Hebammen und anschließend Eltern fungierten als politische Zündschnur, aber die Politik lässt sich nicht entzünden. Die Substanz deutscher Politik lässt das, trotz hunderttausender Bürgerforderungen, zeitnah nicht zu, aber..

wenn Geburtshäuser aus finanzieller oder personeller Not trotz ansteigenden Diensterbringungsforderungen von Kundenseite schließen, und kleine Kreissäle nicht vereinzelt, sondern deutschlandweit von Schließungen betroffen sind, liegt eine Marktlenkung vor, die jedem Kartellamt und jedem Politiker ins Auge stechen müsste. Und warum sticht es niemandem von ihnen unangenehm in die Augen ? Weil sie fürs Wegschauen bezahlt werden ? Und von wem ? Von denen, die einen Vorteil von diesem Gesundheitsmarktwandel haben…nur so eine Vermutung.

Bild: http://www.gerechte-geburt.de/wissen/politik/antworten-der-bundesregierung-ii/
https://www.facebook.com/227075410822612/photos/a.232645570265596.1073741828.227075410822612/317915431738609/?type=1

Bei allem Wandel, alles hat seinen Preis und den zahlen letztendlich die Eltern und Hebammen und alle anderen Staatsbürgen und mit großer Wahrscheinlichkeit nicht die Politiker. Sie bleiben unbeschadet, finanziell abgesichert, nur ihrem Gewissen und ihrer Partei verpflichtet und dem wirtschaftsgewichtigen Versicherungs- Finanzapparat zuarbeitend. Rechtfertigt das Wirtschaftsinteresse eines Staates die Unachtsamkeit gegenüber den Forderungen eines Teils seiner mündigen Frauen und Hebammen, Kinder und Familien ?

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Hebammenpolitik 01.01.2015 http://hebammenpolitik.com/hebammenpolitik-01-01-2015 http://hebammenpolitik.com/hebammenpolitik-01-01-2015#comments Thu, 01 Jan 2015 14:08:16 +0000 http://hebammenpolitik.com/?p=1722 So, nun ist der erste Neujahrestag da. In diesem Jahr wird alles anders…wenn es nach Eltern- undHebammenpolitik rosa rosen blätter Hebammenwünschen geht, wird die Arbeit freudvoller, das Leben lebenswerter und die Leichtigleit des Seins spürbar. Im letzten, alten Jahr gab es mehr Petitionen als zuvor, wir warten auf Antworten. Die Internetpetition ID-11400 von 2010 benötigte an die drei Jahre der Bearbeitung. Das Ergebnis berührte den Boden der Tatsachen weniger als ein Sprühregen. Nun sind einige Mitmenschen des Wartens leid. Die Verbände und Institutionen arbeiten mit Hochdruck an der niedergelassenen- und allgemeinen Hebammenthematik. Das können Schwangere mit einem versierten Rechtsbeistand ganz individuell oder gemeinschaftlich unterstützen. Denn was Hebammen betrifft, trifft ebenso Eltern, die zunehmend gezwungen werden, Alternativen ohne Hebammen finden zu müssen. Sicher, unsere Regierung hat vorgesorgt und Kinderschutzalternativen, frühe Hilfen und sichere Starts, Ersthausbesuche nach der Geburt usw. eingeführt und in Millionenhöhe finanziert. Den elterlichen Wunsch, eine Fachkundige, eine examinierte Hebamme, zur Schwangerenbetreuung oder zur Wochenbettnachsorge oder eben zur klinischen oder ausserklinischen Geburtshilfe hinzuziehen zu dürfen, ersetzen diese Präventionsetablierungen für eine Vielzahl der Eltern nicht. Weil das Missverhältnis von Angebot und Nachfrage freier Hebammendienstleistungen unübersehbar wird, regt sich Widerstand mit Rechtsbeistand, siehe: https://elternprotestjena.files.wordpress.com/2014/05/elternprotest_sammelklage_formular.pdf
Bild- Quelle: https://elternprotestjena.wordpress.com/2014/05/23/sammelklage/

Sammeljklage elternprotest Plakat

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Hebammenpolitik 31.12.2014 http://hebammenpolitik.com/hebammenpolitik-31-12-2014 http://hebammenpolitik.com/hebammenpolitik-31-12-2014#comments Wed, 31 Dec 2014 18:29:48 +0000 http://hebammenpolitik.com/?p=1718 432.490 Unterstützer/innen einer Eltern- Petition… wer hätte 2014 damit gerechnet ? Dieses Jahr hatteHebammenpolitik glockenblumen einige Petitionen, aber die freien Hebammen sitzen immernoch auf einem Ast, ehm Rettungspaket, der für die Zukunft nicht tragfähig genug ist. Ein Herr BGM Rösler, Bahr, Groehe haben bisher wenig daran ändern können, siehe https://www.change.org/p/lieber-herr-gr%C3%B6he-retten-sie-unsere-hebammen

 

Hebammenpolitik licht an 2015
Die Versicherungs- und Finanzlobby sägt an dem Ast, auf dem die niedergelassenen geburtshelfenden Hebammen sitzen und unsere BMG ein, zwei, drei schauen seit 2010 zu und geben vor, an dem Problem zu arbeiten. Nachgefragt, regnet es Standardbriefe, nett und freundlich und vorgefasst. Der seit Jahren vorhergesagte Hebammen- Geburtshelferinnen- Mangel tritt nun ein, nun ist in absehbarer Zeit eine Gesetzesänderung von Nöten. Ob unsere Regierung die Hinzuziehungspflicht des Hebammenstandes zu Geburten kappt, weil gesetzlich nichts gefordert werden kann, dass nicht vorhanden ist oder ob hebammenwahrende Gesetze erlassen werden ? Wenn die Wirtschaft die Spielraumweiten der Politik vorgeben sollte, kennen wir die Antwort heute schon. Sollten wir ein funkionierendes Parlanment haben und entscheidungsfreudige und – fähige Politiker, dann gibt es alternative Entscheidungsvariationen mit der Option der flächendeckenden Erhaltung des niedergelassenen Hebammenberufsstandes. Lassen Sie sich überraschen, 2015 steht vor der Tür. Wir wünschen allen Hebammen, Eltern, Familien und Kindern Gesundheit, Freude und…

Ein gutes neues Jahr!
Bonne année!
Happy new year!
Feliz Ano Novo!
Счастливого Нового Года!
С Новым Годом!
¡Feliz año nuevo!
Szczęśliwego Nowego Roku!
Gelukkig nieuwjaar!
La Mulţi Ani!
Yeni yılınız kutlu olsun / Gott Nytt År!
Buon anno! Onnellista uutta vuotta!
Godt nytt år!
Štastný nový rok!
Ευτυχισμένος ο καινούργιος χρόνος!
Bonan novjaron!
Srečno novo leto!
Feliç Any Nou!
Gëzuar vitin e ri!
Srećna Nova Godina!
Bliain úr faoi shéan is faoi mhaise duit duit
;Athbhliain faoi mhaise duit
Щастлива Нова година!
Feliz Ano Novo!
Gleðilegt nýtt ár!
Gelukkige nuwe jaar Gott nýggjár!
سال نو مبارک!
Tezze iliniz yahsi olsun!
Laimīgu Jauno Gadu!
З Новим роком
Selamat Tahun Baru!
Manigong bagong taon!
Bloavez mad !
Folle lok en seine!

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http://hebammenpolitik.com/hebammenpolitik-31-12-2014/feed 0
Hebammenpolitik 30.12.2014 http://hebammenpolitik.com/hebammenpolitik-30-12-2014 http://hebammenpolitik.com/hebammenpolitik-30-12-2014#comments Tue, 30 Dec 2014 15:48:25 +0000 http://hebammenpolitik.com/?p=1714 ” Die gesetzlichen Krankenkassen sind nicht von Verfassungs wegen gehalten, alles zu leisten, was anHebammenpolitik neutrieb Mitteln zur Erhaltung oder Wiederherstellung der Gesundheit verfügbar ist. Zumutbare Eigenleistungen können verlangt werden.
Es ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, dass der Gesetzgeber nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen hat. Dies hat die 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts in einem Beschluss entschieden. Die Belastung der Versicherten mit Zusatzkosten steht in angemessenem Verhältnis zu dem unter anderem vom Gesetzgeber verfolgten Ziel, die Kosten im Gesundheitswesen zu dämmen.
Nicht verschreibungspflichtig sind Arzneimittel aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung gemäß § 34 Abs. 1 Satz 1 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB V)….Der Gesetzgeber unterliegt insofern keiner strengen Bindung an Art. 3 Abs. 1 GG.”, siehe: Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 12. Dezember 2012 – 1 BvR 69/09 “Siehe auch: http://www.rechtsindex.de/recht-urteile/3057-ausschluss-nicht-verschreibungspflichtiger-arzneimittel-aus-dem-leistungskatalog
Ps.: Auch geburtshilfliche krankenhausungebundene Dienstleistungen sind Kassenseitig keine zwingend bereitzustellenden Leistungen. Somit wird Geburt eine Sache des Geldbeutelumfanges, wer explizit Individualität erwartet, zahlt selbst ?

Patriarch und Macht

Wenn Doulas es vermögen, entspannt 300, 400 oder mehr Euro für die Geburtsanwesenheit ohne geburtshilfliche Verantwortungsübernahme bei einer Versicherungsprämie von ca. 250- 350 Euro/Jahr zu leisten, ist die Vermutung, dass examinierte Hebammen ebenfalls im Privatsektor Arbeit finden, nicht ausgeschlossen. Und wenn die krankenhausafinen Verstrickungen zunehmen, wobei sie seit über zwanzig Jahren dem gleichen Trend folgen und es somit als sicher gelten kann, dass sie dies tun werden…wird es dennoch Geburtshilfe fernab der Klinikgeburtsmedizin für selbstsichere, eigensinnige, mutige, mancherorts als leichtsinnig bezeichnete, gestandene Frauen geben. Ihre Gesinnung läßt sich trotz aller Fachinformationen, ärztlichen Aufklärungen, offiziellen Elterninformationskampanien und Fernsehserien selten umstimmen. Die mit dem arztfernen Geburtsgeschehen und dem Selbstgestaltungswunsch der Frauen einhergehende Diskriminierung, Anfeindung bis Unterstellung oder Kriminalisierung wird daran wenig ändern. Warum sollten Frauen und Schwangere nicht verantwortungsvoll aus eigenen Erfahrungswerten Entscheidungen treffen dürfen ? Nach traumatischer Erstgeburt einen Kaiserschnitt in der Folgeschwangerschaft einzufordern ist heutzutage m. E. einfacher, als eine ausserklinische Betreuung nach einer traumatischen Klinikgeburt vorurteilsfrei organisieren zu dürfen. Beide Wünsche sind m. E. ohne Bewertung gesamtgesellschaftlich zu respektieren. Die beleglose Unterstellung eines unzureichenden Gesundheitszustandes sollte kein Hinderungsgrund sein.
In einem Land, dass den Wortlaut eines deutschen Grundgesetzes vorweisen kann, ist die heutige Reaktion des Für und Wider ausserklinischer Geburten gesellschaftlich, Klinik- und institutionsseitig irritierend und nicht nachvollziehbar, denn unabhängig des Kostenübernahme- und Kostenpunktes scheint die implizierte Polarisierung von Gefährlichkeit und Ungefährlichkeit eines Geburtsortes sich nicht mit der persönlichen Entscheidungsfreiheit, dem eigenen Wahlrecht und den realen Gesundheitszuständen befürwortender Frauen, geburtshilflichen Statistiken und Datenauswertungen zu decken. Damals wie heute…

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Hebammenpolitik 28.12.2014 http://hebammenpolitik.com/hebammenpolitik-28-12-2014 http://hebammenpolitik.com/hebammenpolitik-28-12-2014#comments Sun, 28 Dec 2014 13:28:37 +0000 http://hebammenpolitik.com/?p=1710 Wie jedem wachen Menschen im heutigen wie damaligen Neoliberalismus auffällt, stellen vorhandeneHebammenpolitik blauregen Gesundheit, Unversehrtheit, Zufriedenheit, Schmerzlosigkeit, natürliche Körperfunktionen, vorhandene Lebensfreude, Krisenmangel, ein natürliches soziales Umfeld, Demut vor dem Leben, naturverbundenes Dasein oder relative Angstlosigleit miserable globale sowie interne Markt- und Umsatzbedingungen dar. Unter diesen elenden Umständen gäbe es namentlich keine allmächtige globale Finanz- und Vericherungswirtschaft, so wie sie existiert. Wir wurden geprägt, Auffälligkeiten und Pathologien aufzuspüren, unsere Wertemuster auf alles Vorhandene zu übertragen und wenn nötig, mittels Überzeugungsarbeit bis hin zur Nötigung, selbstverständlich geordnet in übersichtlichen, hierarchischen Srukturen, mit Vehemenz anzubringen ? Die” NORM ” scheint das Allheiligtum der Neuzeit, was auch immer sie bezeichnen mag. Wer sie festlegt, legt fest, wer sich unterzuordnen hat, wer dazu gehört, wer Recht oder Unrecht hat. Räusper…es erinnert an Kolonialisierungsstrategien, die wir innergesellschaftlich auf allen Ebenen fördern und fordern. wollen wir das wirklich ? https://www.facebook.com/video.php?v=10152411672581553&set=vb.19668531552&type=2&theater

hebammenpolitik ausrichten

Ja, die Expansions- und Monopolbildungen des globalen und inländischen Marktes, allen voran der Gesundheitmarkt, bezeugen es. Er wird von unserer Akzeptanz, unserem Zutun und unseren Ängsten frankiert, erhält seine Daseinsberechtigung von uns, lebt durch uns. Kritiken und Änderungsvorschläge sind alternativlos. Selbstverständlich müssen wir das akzeptieren, schließlich dürfen wir” die Märkte nicht beunruhigen”. unvergessliche klare Worte unserer Kanzelinhaberin, Sie erinnern sich vielleicht. Ein kollektives Verändern ist damit ausgeschlossen, weil politisch inakzeptabel. Aber der Mittelstand verarmt, viele freie Hebammen geraten auf politischen Beschluss in Not. Die Gesetzgebungen fordern die Ausgabenlast, mitunter von einem Nulleinkommen. Wer sein Freiberuflereinkommen nicht selbst gestalten kann, aber eine gesetzlich fixierte Ausgabenlast zu bewältigen hat, kommt unter die Räder oder in die Insolvenz. Und da schließt sich der Kreis, denn Stress und Überlastung führen gern zu Krankheit, Versehrtheit, Unzufriedenheit, Schmerzhaftigkeit, gestörte Körperfunktionen, schwindende Lebensfreude, Krise, ein gestörtes soziales Umfeld, Agression zum Leben, naturfernes Dasein oder relative Angst…wunderbare globale sowie interne Markt- und Umsatzbedingungen, denn Sie werden alles Nötige und Unnötige zur Lebenserleichterung und Gesundwerdung einkaufen. Und so geht es weiter und weiter, alternativlos…

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